Brulé vom Fleckschnupphof

geb.: 18.12.2010

Mutter: Odine vom Scharmützeleck

Vater: Homer v. Sachsenländer Hofwächter

Farbe: sm

Inzuchtkoeffizient: 0% SZG-H 00869/10
GT 100%

HD-frei

 

über Brulé geplaudert...

Jörg:

Wie doch die Zeit vergeht - scheinbar eben erst geboren, 520 Gramm, schönste Puppe des Wurfes, dessen Welpen alle Namen von Köstlichkeiten tragen: Baguette, Bonbon, Bigos. ..... und eben Brulé - benannt nach der berühmten Creme.

Und jetzt - 4 Jahre alt, Hofhund und unsere Zuchthündin: 30 Kilogramm und 60 cm hoch.

Alle guten Eigenschaften von Mama Ida hat Brulé übernommen, die für die Menschen eher anstrengenden auch ("Ach, das Stück Käse meinst Du? Aber das war doch schon fast vom Tisch gefallen ...!"). 

 

Und neugierig und lernbegierig bis fast zum Geht - nicht - mehr.

 

Im-Weg-liegen-können - wie jeder echte Hovawart.

 

Die juvenilen Ausflüge ins Reich des Unsinns (Alte Zahnbürsten aus der Schuhputzkiste?   Mag ich! / Cremetuben samt Inhalt?   Mag ich!) sind zum Glück mittlerweile Vergangenheit.

 

Jetzt:   Meinen Hof bewache ich, Tag und Nacht.   Briefträger sind mir suspekt.   Mit meinen Menschen gehe ich durch dick und dünn, zur Not auch durchs Wasser (Muß aber nicht unbedingt sein ...).   Mit dem Alten im Auto fahren macht irre Spaß, egal ob ins Erzgebirge zu Schwester Frieda oder nur bis zum Reitplatz.

 

Und jetzt werde ich also so "richtig" erwachsen, das Getobe der Jungs geht mir manchmal schon ein bissel auf die Nerven, habe schließlich Wichtigeres zu tun.

 

Und am Abend bei meinem Alten im Zimmerchen liegen und Jazz hören.
Das Leben ist schön.

 

Gabi plaudert weiter:

 

Von wegen leichte Kindheit, weil Brulé bei Mama bleiben durfte! Odine fand es anfangs überhaupt nicht gut, dass ihr Welpe Brulé nicht das Rudel verließ. Es dauerte ein halbes Jahr, bis sie mit Brülles dauernder Anwesenheit Frieden schloss... Mittlerweile sind beide Hunde jedoch dicke Freunde geworden, die keinerlei Reiberein miteinander haben. Sie spielen sogar noch ab und an zusammen, obwohl Odine sonst mit keinem anderen Hund mehr spielt.

Brulé ist ebenso ausgeglichen und zufrieden, wie ihre Mutter Odine.
Jedoch hat sie eine etwas höhere Energie, noch mehr Lerneifer
und sie ist völlig unerschrocken: Als wir mit dem einjährigen  "Dorfköterlein" Brulé das erstemal in Berlin waren, hatte ich Ängstlichkeit oder zumindest Unsicherheit wegen der vielen fremden, lauten und stark riechenden Reize bei ihr erwartet - aber: Brulé stieg aus dem Auto, stand zum ersten Mal in ihrem Leben am Rand einer Hauptverkehrsstraße und sah sich entspannt und interessiert fahrende Busse, Straßenbahnen, LKWs, PKWs und eilende Passanten an. Völlig cool! Schnell richtete sich ihr Interesse dann aber den vielen Hundegerüchen an Häuserecken, Straßenlaternen und Bäumen zu.

 

Im "Arbeitsmodus" hat Brülle eine überschäumende Energie, so dass man sie öfter bremsen muss.
Ansonsten ist sie absolut unkompliziert in Bezug auf fremde Menschen oder fremde Hunde. In größeren Rudeln vermittelt ihr Auftreten Entspannung und Freundlichkeit. Noch ist Mama Odine die "Hofchefin". Da Mama aber 2014 sieben Jahre alt wird und eine geringere Grundenergie hat, denke ich, dass Brülle bald das Zepter der Hundechefin übernehmen wird. Der Rollenwechsel wird entspannt und  für uns Menschen fast unsichtbar vonstatten gehen, da beide Hunde einen sehr freundschaftlichen Umgang pflegen.

Brulé hat sehr graziele Bewegungen und folglich sehr schöne, geschmeidige Gänge. Sie ist sehr klug, sehr mutig und an allem interessiert. Gleichzeitig ist sie hovawartmäßig ausgeglichen und grundzufrieden. Sie ist ein Schatz!